Freizeit- und Geländereiten

Der Freizeitreiter hat gegenüber dem Turniersportler das erste Anliegen ...Freiheit und Enspannung im Sattel mitten in der freien Natur! Sollten sie alle Grundregeln beachtet haben, werden Sie oder ihr Kind viel Freude an ihrem Pferd haben.Sie werden einen treuen, zuverlässigen Partner haben, der sie über Jahre hinweg begleiten wird.

Gedanken zum Freizeitpferd

Oft beschrieben, oft belächelt - na, ja ein einfaches Pferd halt, kann nicht viel, kostet nicht viel - laut der landläufigen Meinung. Großer und gefährlicher Irrtum - ein einfaches, nicht ausgebildetes Pferd egal welcher Rasse und Reitstilrichtung eignet sich grundsätzlich nicht als Freizeitpferd.

Ein solches Pferd ist eher als Garantie für einen Arztbesuch, im schlimmsten Fall für einen Krankenhausaufenthalt anzusehen. Auch "ausrangierte" Pferde von der Rennbahn (Galopper, Traber), aus der Zucht und vom Schlachthof sind nicht unbedingt als Freizeitpferde geeignet - außer man ist in der Lage ein Pferd selbst auszubilden und zu korrigieren - dafür braucht man aber einiges an Können und sehr viel Freizeit.

Was zeichnet ein Freizeitpferd aus ?

Wenn sie an ihrem Pferd Freude haben wollen, sollte das Pferd folgende Voraussetzungen mitbringen: Im Vordergrund steht die Gesundheit, sowie ein guter, freundlicher Charakter. Eine Selbstverständlichkeit sollte eine solide Grundausbildung, egal welcher Stilrichtung die man reiten möchte sein. Das Pferd muss Verkehrs- und Geländesicherheit aufweisen und die Fähigkeit besitzen über kleinere Hindernisse zu springen.

Sollten sie für ihr Kind ein Freizeitpferd suchen, sollte noch zusätzlich beachtet werden:

Die Größe und Kraft des Pferdes sollten dem Kind angepasst sein ( kein Kind mit Körpergrösse 130 cm auf einen ausgewachsenen Haflinger oder ähnliche Rassen). Keinen stolzen Hengst, auch wenn er noch so schön ist. Ein ruhiges, älteres, gut ausgebildetes Pferd, welches manchen Fehler nachsieht, ist einem jungen, noch ungestümen Pferd vorzuziehen.

Was sie beim Kauf beachten sollten

Sollten sie "nur" reiten können, nehmen sie jemanden zum Pferdekauf mit, der wirklich Pferdeerfahrung hat. Niemals ein Pferd ohne Ankaufuntersuchung kaufen und bestimmen sie den Tierarzt bitte selbst (ein krankes Pferd kostet sehr viel Geld). Sparen sie lieber ein Jahr länger und kaufen sie sich ein Pferd das zumindest eine gute Grundausbildung hat, als ein Pferd mit dem sie nicht zurecht kommen und in das sie später nochmals € 1200,-- bis € 2000,-- in die Ausbildung stecken müssen.

Je weniger sie an reiterlichem Können aufweisen umso fundierter sollte die Ausbildung des Pferdes sein. Wenn man alle Punkte so betrachtet, wird man sehr schnell feststellen, dass ein Freizeitpferd eine ganze Menge an Können haben muss !

MB Westerntraining NRW

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